Der Komponist und Pianist Martin Schmalz erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt zunächst als Jungstudent, später in der Soloklasse von Prof. Irina Lein-Edelstein (Klavier) sowie bei Prof. Gerhard Müller-Hornbach (Komposition). Ergänzt wurden seine Studien durch internationale Meisterkurse, unter anderem bei Lazar Berman und Anatol Ugorski, sowie durch die Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.
Sein kompositorisches Schaffen umfasst Kammermusik, Lieder, Klavierwerke, Ensemble- und Orchesterwerke, Chorwerke sowie Kompositionen für Soloinstrumente. In all seinen Arbeiten verfolgt Martin Schmalz konsequent sein Ideal einer „menschlichen Kunst“ und verbindet Tradition und Moderne zu einer eigenständigen musikalischen Sprache. Zahlreiche Aufführungen – unter anderem im Rahmen des Off-Programms der Donaueschinger Musiktage, im Deutschlandradio Kultur sowie beim Festival „Reflection“ in Nizhniy Novgorod (Russland) – dokumentieren seine künstlerische Tätigkeit. Darüber hinaus war er Composer in Residence beim Projekt „Freispiel“ der Jungen Deutschen Philharmonie und Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.
Als gefragter Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter konzertiert Martin Schmalz regelmäßig mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Sein Repertoire reicht von klassisch-romantischen Werken bis hin zu Kompositionen von Olivier Messiaen, Pierre Boulez, Edison Denisov, György Ligeti und weiteren bedeutenden Vertretern der Moderne sowie zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten. Dabei tritt er regelmäßig auch als Interpret eigener Werke auf.
Engagements als Klavierbegleiter führten ihn unter anderem zu den Internationalen Opernkursen Weikersheim, zur Internationalen Ensemble Modern Akademie, zur Jungen Deutschen Philharmonie, zum Bundesjugendorchester, zur EuropaChorakademie Mainz–Bremen, zur Frankfurter Singakademie sowie zu Dirigierkursen bei Sylvain Cambreling.
Martin Schmalz ist fest als Dozent für Korrepetition und Partiturspiel an der HfMDK Frankfurt tätig. Darüber hinaus hatte er dort über viele Jahre hinweg Lehraufträge für Vom-Blatt-Spiel und Angewandtes Klavierspiel inne.
Seyed Sina Sadeghpour wurde in Teheran geboren und verbrachte seine Kindheit im Nordwesten Irans in Täbris. Seine musikalische Ausbildung begann er nach dem Ende des Iran-Irak-Krieges am Konservatorium in Teheran. Es folgte ein instrumentales und musikwissenschaftliches Studium an der Freien Azad Universität mit den Schwerpunkten Klarinette und persische Musik.
Zur weiteren künstlerischen Ausbildung ging er nach Deutschland und studierte am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt Klarinette bei Sven van der Kuip. Nach der staatlichen Prüfung für Musiklehrer absolvierte er das instrumentalpädagogische Diplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Seine kompositorische Arbeit vertiefte er bei Prof. Gerhard Müller-Hornbach, bei dem er sein Kompositionsstudium erfolgreich abschloss. Während seiner Zeit an der Hochschule wurde er mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet.
Bereits ab 1993 erhielt Sina Sadeghpour seine Orchesterausbildung im Sinfonieorchester Teheran. Parallel dazu war er als Klarinettist im Iranischen Rundfunkorchester sowie im Sinfonieorchester Farhangsaraye Bahman tätig, bevor er seine Laufbahn in Deutschland fortsetzte.
Im Januar 2022 erschien beim Label Neos sein Werk Mosaik: Sonic Perspectives on Iran, das erste persischsprachige Repertoire für Sopransolo und gemischtes Ensemble.
Gemeinsam mit sechs Kolleginnen und Kollegen gründete er 2024 das Artin Ensemble e.V., das am 10. Dezember 2024 in Frankfurt offiziell registriert wurde.
Sabine Buchmann erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von acht Jahren bei Adelinde Roth, später bei Hans-Hinrich Renner. Bereits in jungen Jahren wurde ihr musikalisches Talent mehrfach ausgezeichnet: Sie war wiederholt 1. Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg.
2005 begann sie ihr Studium in den Fächern künstlerische Ausbildung und Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Ihr Hauptfach Violoncello studierte sie bei Sabine Krams, stellvertretende Solocellistin des Frankfurter Museumsorchester. Im Jahr 2012 schloss sie beide Studiengänge erfolgreich mit dem Diplom ab.
Während ihrer Studienzeit sammelte sie wertvolle Orchestererfahrung in verschiedenen Ensembles. Künstlerische Impulse erhielt sie zudem in Meisterkursen bei Hans-Christian Schweiker, Daniel Müller-Schott, Susanne Müller-Hornbach, Francis Gouton und Rohan de Saram, die ihren musikalischen Werdegang nachhaltig prägten.
Seit mehreren Jahren ist Sabine Buchmann als engagierte Cellolehrerin an den Städtischen Musikschulen in Bad Saulgau und Sigmaringen tätig. Darüber hinaus konzertiert sie regelmäßig in unterschiedlichen Kammermusikformationen und widmet sich mit großer Leidenschaft der musikalischen Arbeit mit jungen Talenten ebenso wie der lebendigen Konzerttätigkeit.